Was kann Tierkommunikation?


  • die Mensch- Tier- Beziehung stärken, gegenseitiges Vertrauen fördern


  • Ursachen für Verhaltensauffälligkeiten und Veränderungen aufspüren und verstehen (Urinieren auf Gegenstände/ Möbel z.B.)


  • Lösungswege finden für Mensch & Tier


  • Vorbereiten auf anstehende Veränderungen (bei Umzug oder Überlegung, ein weiteres Tier aufzunehmen)


  • Klären/ Harmonisieren bei Konflikten (innerhalb der Tiergruppe oder zwischen Mensch & Tier)


  • Abschied, Klarheit & Trost ermöglichen (wenn dein Tier verstorben ist und du dich z.B. nicht bewusst verabschieden konntest oder dich Schuldgefühle und Zweifel belasten)


  • Einblicke in das Gefühlsleben deines Haustieres & seine Wünsche/ Bedürfnisse gewähren 


  • neben einer tierärztlichen Behandlung Hilfe sein beim Aufspüren & Lösen seelischer und körperlicher Blockaden (z.B. bei Tieren aus dem Tierschutz, bei Ängstlichkeit, Schreckhaftigkeit, zwanghaft oder panisch wirkendem Verhalten)


  • Menschen-/ Spiegelthemen über das Verhalten deines Tieres erkennbar und bewusst machen (das Frauchen/ Herrchen darf sein eigenes Thema bzw. Problem bearbeiten und lösen, welches sein Tier ihm aufzeigt)


Was Tierkommunikation nicht kann:

  • eine tierärztliche oder heilpraktische Diagnostik und Behandlung ersetzen


  • eine reine "Erziehungsmaßnahme" sein


  • den freien Willen des Tieres einschränken


  • Heilversprechen geben


"Auch im Tod gibt es Geschenke, genauso wie der Abschied, der Schmerz und die Trauer ihren Platz und ihre Seinsberechtigung haben. Sterben gleicht einer Geburt zurück, die uns auf andere Art neu werden lässt." 

Petzi


Unser geliebtes Tier oder einen lieben Menschen zu verlieren ist eine der schmerzvollsten Erfahrungen in unseren Leben. Wir verlieren unsere engsten besten tierischen Freunde, die uns oft besser kannten als wir uns selbst und die uns bedingungslos ihre ganze Liebe & Vertrauen schenkten. 


Im Trauern haben wir gewöhnlich keine Übung, es bedeutet für viele von uns, in einer Art Ausnahmezustand zu sein, beinhaltet ganz individuelle Emotionen & Bedürfnisse und offenbart uns Seiten und Gefühle von uns, von denen wir vorher vielleicht noch gar nichts wussten oder uns nicht erlaubten, sie zu fühlen, aus unterschiedlichsten Gründen. 

Wir fühlen uns im ersten Moment ohnmächtig, wie gelähmt oder wütend….doch auch das darf zur Trauer dazugehören. 


Wir stehen uns teilweise selbst im Weg, wenn wir nicht trauern, entweder weil wir es nicht gelernt, es verlernt haben oder weil wir es uns selbst nicht erlauben, unsere Gefühle zuzulassen und anzunehmen...Weil wir dem alltäglichen Funktionieren müssen und im Außen, bei anderen sein, vielleicht mehr Beachtung geschenkt haben als unseren eigenen innersten Bedürfnissen und Gefühlen - aus Angst vor dem, was dadurch Unbekanntes zum Vorschein kommen könnte. 


"Der Tod wird durch die Angst nicht verhindert, aber das Leben"
 (unbekannt) 


Trauern dient uns als individueller persönlicher Prozess zur Bewältigung unseres Schmerzes und zur Wiederherstellung unseres Gleichgewichts. Unsere Trauer verändert sich auch dabei mit uns & das ist in gewisser Weise sehr tröstlich und gut. Denn es hilft weder deinem verstorbenen Tier noch dir, wenn du dich in dieser Schwere auf Dauer verhaftest, im Ungleichgewicht bleibst, vereinsamst und dein Leben dabei vergisst. Auch wenn du diese Muster kennst, bedeutet das nicht, dass du sie beibehalten musst. Du darfst und kannst sie verändern, jederzeit, bestenfalls mit professioneller Unterstützung an deiner Seite. 

Aus meiner bisherigen Erfahrung weiß ich, dass keines unserer verstorbenen Tiere sich so etwas wünscht, sondern im Gegenteil, sie sich sehr verständnisvoll zeigen und darüber freuen, wenn wir unsere Trauer leben, unseren Herzen die Chance geben zu heilen, wir unsere Gefühle annehmen, fließen lassen und wir Frieden finden. Du kannst dich z. B. fragen: welche Glaubenssätze, Erfahrungen und Einstellungen beeinflussen dich bisher im Hinblick aufs Leben, Sterben & die Angst vor Verlust und: was war dir hilfreich, was hat dich gestärkt in einer bereits erlebten Situation?

Was in dieser Situation hilft... 

kann von Mensch zu Mensch und Situation sehr unterschiedlich und vielfältig sein, deshalb hab ich im Folgenden ein paar Anregungen für dich:


  • Nimm deine Gefühle an, die hochkommen, ganz gleich, was sich zeigt, es darf alles da sein


  • Oft reicht schon das Wissen, dass jemand vertrautes "einfach da ist", dem du dich mitteilen kannst, wenn dir danach ist und ihm ein Zeichen gibst, wenn du ihn brauchst 


  • Kommuniziere deine Bedürfnisse deinen Menschen gegenüber, was du im Moment brauchst oder nicht, um euch durch Klarheit den Austausch zu erleichtern 


  • Kleine Trostgeschenke, Andenken gestalten


  • Hilfreiche Fachliteratur, Bücher (z. B. von Beate Seebauer "Herzenspfade", "Wann darf ich dich gehen lassen?" oder P. Smith "Tiere erzählen vom Tod") 


  • Gespräche mit lieben Vertrauten, bei denen du dich verstanden fühlst und /oder du holst dir Hilfe durch einen guten Coach/Therapeuten, wenn du das Gefühl hast, festzustecken, dich z.B. alte Verlustängste oder Traumata vereinnehmen und du von alleine nicht wieder herauskommst


  • eine Kerze anzünden, ein Gebet sprechen,schöne Musik hören 


  • ein schönes Erinnerungsalbum erstellen oder Lieblingsbilder von deinem geliebten Tier in einem schönen Bilderrahmen aufstellen, eine Art Gedenkplatz schaffen mit Erinnerungen


  • Schick deinem geliebten verstorbenen Tier gedanklich, was du ihm noch gerne sagen möchtest, wofür du ihm dankbar bist oder schreibe es auf, mache Selbstvergebung


  • nutze professionelle Tierkommunikation als trostvolle Hilfe für dich, um zu erfahren, wie es deinem Tier geht, um dich mit ihm auszutauschen


  • notiere deine Gedanken & Gefühle z.B. in einem Buch


  • Achte gut auf deine Bedürfnisse im Alltag und mach, was dir gut tut und tröstlich ist, gehe raus in die Natur oder zu einem Kraftplatz, den du sehr magst. 


"Ohne Endlichkeit wäre das Leben nicht das, was es ist, eine wunderschöne Möglichkeit, sich zu begegnen und erfahren, zu lernen und zu lieben." 

Petzi

 "Durch unsere Zeichen versteht und lernt Ihr leichter, wir möchten euch zeigen, wir sind da und euch ganz nah! Es ist die schönst mögliche Art, euch noch immer unsere Liebe zu zeigen."
Kater Felix

           

Wir vermissen die physische Gegenwart unserer Tiere & ihre Gewohnheiten, Berührungen, ihren Geruch, ihre Stimme, ihr Schnurren oder Bellen und evtl. erst recht die eine oder andere typische Eigenart, die uns im Alltag vielleicht nicht immer angenehm war...
Wir sehnen uns nach einem Zeichen als Bestätigung, dass es ihnen gut geht oder auch nach Vergebung und Frieden, weil du dir Vorwürfe machst, dich Schuldgefühle belasten oder weil etwas für dich noch ungeklärt geblieben ist.

Durch meine persönlichen Verlusterfahrungen und die Tierkommunikation mit verstorbenen Tieren durfte ich erfahren, wie tröstlich es sein kann, ihre Zeichen der Liebe übermittelt zu bekommen, diese zu erkennen & anzunehmen - auch, wenn das oftmals dauert und wir auch diese Zeit brauchen, ohne es zu wissen. 

Als 2015 mein Kater verstorben war, nahm ich mehrere Tage lang seine Nähe wahr, abends kurz vor dem Einschlafen und hörte ihn sogar schnurren. Ich zweifelte zuerst an meiner Wahrnehmung und ging sogar auf den Balkon, um zu prüfen, ob es von draußen eine Ursache geben könnte- bis ich auf mein Gefühl hörte und einfach wusste, dass er es ist. 
Vielleicht hast du so etwas ähnliches selbst schon einmal oder sogar öfters erlebt?


Zeichen können ganz individuell wie "Insider" zwischen deinem verstorbenen Tier & dir sein und andererseits auch gängig/bekannt wie beispielsweise ein Regenbogen, eine weiße Feder, die dir zu fliegt, ein Schmetterling, der dich umkreist oder ein ganz bestimmtes schönes Lied, das plötzlich im Radio gespielt wird oder dir in den Sinn kommt. 

Warum bekommen wir diese Zeichen & was wollen uns unsere tierischen Freunde durch sie mitteilen?

  • Meistens sind es trostvolle Botschaften, mit denen sie uns sagen wollen: "Schau, ich bin noch da, wenn auch in anderer Form", "Liebe stirbt nie", "Es ist alles gut, so wie es ist / es geht mir gut", "Ich bin nicht alleine", "Ich wurde liebevoll empfangen" oder "Hör auf, dich schuldig zu fühlen. Ich verstehe jetzt, weshalb ich gehen musste, aus einem größeren Zusammenhang heraus" oder "es gibt ein Wiedersehen, wir sind und bleiben für immer verbunden". 


  • Sie wünschen sich für uns, dass wir Frieden, Vergebung & Trost finden, in unsere Liebe & Freude kommen, uns nicht vor unseren Gefühlen und der Trauer verschließen oder uns in ihnen verlieren.                       

Wie sich unsere verstorbenen Tiere durch ihre Zeichen bemerkbar machen:

  • in den ersten Tagen und Wochen z. B. durch mit ihnen verknüpfte /vertraute Geräusche, Schnurren, Krallen/ Pfotentrapsen auf dem Fußboden oder Treppe, das Gefühl, als würde sich dein Tier zu dir aufs Bett legen 


  • Durch ein Lied, eine bestimmte Musik, die euch verbindet, dein Lieblingslied, sein Beerdigungslied


  • durch Begegnung oder Mitteilung im Traum 


  • durch eigene Tiere, wenn eines plötzlich dessen Eigenarten/ Gewohnheiten zeigt oder fremde Tiere, die sich dir zeigen und ihnen sehr ähnlich sehen


  • durch Schmetterlinge, Vögel, Käfer, etc. 


  • durch andere  Zeichen aus der Natur oder im Himmel wie z. B. ein Wolkenherz, Wolken in Tierform oder eine Sternschnuppe, Regenbögen, ganz bestimmte Blumen 


  • durch Federn oder andere wiederkehrende Symbole, die uns begegnen, in welcher Form auch immer (sie sind da oftmals auch sehr erfinderisch) 


  • Herzsteine z. B., die du immer wieder findest


  • Sich bemerkbar machen über Frequenzen/Technik wie ein Anruf z. B. oder Flackern von Kerzenlicht, Temperaturunterschiede, etc. 


  • durch Freunde & Kinder, die sich an dein Tier erinnern, von ihm erzählen, es malen oder dir 1 Erinnerungsfoto schicken/zeigen 


Meistens erhoffen wir uns direkt nach ihrem körperlichen Tod irgendein Zeichen, um zu wissen, es geht ihnen gut, es war richtig und ok... Du wartest schier vergeblich darauf und bist enttäuscht, weil sich so gar nichts zeigt, doch das hat meistens seine Gründe:

  • Es kann sein, daß die Seele deines Lieblings erstmal mit "Ankommen" beschäftigt ist, sich in seinem neuen Anpassungsprozess befindet, in dem es akzeptieren, verarbeiten & lernen darf und sich dasselbe vielleicht auch für dich wünscht. Oder: Dein Tier möchte dich mit seinen Zeichen überraschen und wartet den für dich/euch passenden Moment ab. 


  • Zum anderen kann es sein, dass du dich noch in einer Art Schockzustand befindest, in dem du noch nicht ganz realisieren kannst, was passiert ist. Du hältst vielleicht noch zu sehr an deinem Tier fest und wehrst dich gegen die Tatsache, dass es gegangen ist- aus Selbstschutz beispielsweise oder wegen Verlustängsten, wie die Verleugnung in den Trauerphasen. 


  • Einem "Loslassen" geht die Akzeptanz voraus und dieser Prozess, diese Phase des Akzeptierens wird häufig unterschlagen und übersehen in ihrer Wichtigkeit, sie gehört zum Verarbeitungsprozess dazu. Lass dir deshalb bitte niemals von anderen einreden, wie du mit deinem Verlust umzugehen hast oder wie & wie lange du trauern sollst und darfst, wenn es sich für dich nicht richtig anfühlt!    


Ich durfte schon mehrfach durch Rückmeldungen sowie in Tiergesprächen erfahren, dass es jedes Mal sinnig und stimmig war, wenn sich unsere verstorbenen Tiere (noch) nicht durch Zeichen mitgeteilt haben & genauso wie und zu welchem Zeitpunkt sie diese dann doch geschickt haben- nämlich ganz oft in Momenten, in denen du vielleicht nicht damit rechnest, aber bereit bist, sie zu erkennen und als wunder-& trostvolle Überraschung anzunehmen.


"Unsere Liebe...bleibt bestehen bis über die Unendlichkeit hinaus. Ich danke dir, dass du mich gehen lässt und uns damit neue Türen öffnest, Du wirst es eines Tages verstehen." 
   Hündin Socke